Innovation bei Henkel
Der große Durchbruch kam 1907 mit einer Innovation: mit Persil, dem ersten selbsttätigen Waschmittel, das die schwere Arbeit von Hausfrauen deutlich erleichterte. Zahlreiche Innovationen haben seither den Weg von Henkel an die Spitze begleitet.
Und auch schon bei Unternehmensgründung war eine Innovation im Spiel: die Erfindung des Markenartikels. Denn Fritz Henkel verkaufte als einer der Ersten seine Produkte – Universalwaschmittel (ab 1876) und Henkel’s Bleich-Soda (ab 1878) – nicht lose, sondern füllte sie in genau abgewogenen Mengen zu festen Preisen in handliche und stets gleich gestaltete Packungen. Kriterien, die heute den Begriff Markenartikel definieren. „Qualität von Henkel“ war bereits damals das dieser Idee zugrunde liegende Kundenversprechen.
Henkel hat eine klare Vision: „Global führend mit Marken und Technologien.“ Diese Vision wird erst durch Innovationen mit Leben gefüllt. Grundlage ist ein breites Innovationsverständnis, das alle Unternehmensbereiche und Funktionen einbezieht. Innovativ sein heißt für uns: neue und bessere – auch revolutionäre – Lösungen zu finden und zu realisieren.
Über den Erfolg von Innovationen entscheiden die Kunden und Verbraucher. Sie beurteilen, ob sie im neuen Angebot tatsächlich eine bessere oder erstmalige Lösung für eines ihrer Probleme sehen. Nur, wenn der Markt „Hurra!“ ruft, ist eine Idee tatsächlich eine erfolgreiche Innovation.
Strategisches Innovationsmanagement
Um dies leisten zu können, benötigen Unternehmen ein strategisch und langfristig ausgerichtetes Innovationsmanagement. Dazu gehört auf der einen Seite die zielgerichtete langfristige Beobachtung von für Henkel verwertbaren Trends wie Verbraucherwünschen und Zukunftstechnologien. Auf der anderen Seite stellen regelmäßige Besuche der Produktmanager Kontakt zu den Kunden im Handel und in der Industrie, zu den Handwerkern und zu den Verbrauchern sicher. Henkel hat in all seinen Unternehmensbereichen entsprechende Prozesse eingeführt und baut sie permanent aus.